Hindernisse bei der Übung: Ungeduld

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Ein weiteres Hindernis bei der Übung von Achtsamkeit oder Meditation ist Unruhe, Ungeduld, Aufgewühltheit…

Im Kopf tauchen Gedanken auf wie:

„Hoffentlich macht meine Familie keinen Lärm zu Hause, während ich übe.“

„Die Geräusche oder die Umgebung stören mich“

„Ich müsste eigentlich was anderes erledigen“

 

Um zu vermeiden, dass man von diesem Hindernis von der Übung abgebracht oder intensiver beeinflusst wird,  ist es hilfreich, sich des Hindernisses bewusst zu werden und anzuerkennen, dass dieses Hindernis da ist, ohne es zu verurteilen. Im nächsten Schritt benennen: „Ich bin unruhig“ und es dann seinlassen und sich nicht in die Unruhe hineinzusteigern.

Weiterführende Übung:

Nimm Dir Zeit, um Dir Notizen zu machen, welche Körperempfindungen mit Ungeduld oder Unruhe einhergehen. Zum Beispiel:

„Wenn ich Unruhe empfinde, dann fühle ich im Körper…“

Notiere Dir, welche Situationen oder Personen in Dir Unruhe auslösen.

Versuche nun in den folgenden Tagen und Wochen folgendes zu üben:

Stelle Dir vor Deinem inneren Auge diese Person vor. Sage innerlich zu Ihr: „Vielen Dank dass Du mir die Gelegenheit gibst, meine Geduld zu üben“

Im Alltag kannst Du dies auch mit Situationen üben, die Dir begegnen und die in Dir Unruhe oder Ungeduld auslösen. Du kannst Dir in solchen Situationen innerlich sagen: „Herrlich, wieder eine Gelegenheit, meine Geduld zu üben.“

Mit der Zeit kann sich die Perspektive verändern, Personen oder Situationen als störend zu empfinden, sondern sie eher als willkommene Gelegenheit, die eigene Geduld zu entwickeln.

 

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